vhs Rottenburg an der Laaber e.V.

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Reiseberichte

Irland-Reise vom 31.05. – 08.06.13

Irland – die grüne Insel

Die Volkshochschule unterwegs im Land der Sagen, Elfen und Schafe

Rottenburg. Die erste Kulturfahrt der VHS in diesem Jahr führte die Teilnehmer auf die grüne Insel, Irland. Auch wenn die Anreise dieser 9tägigen Fahrt etwas anstrengend war, so entschädigten die Eindrücke, die die Teilnehmer in Irland gewannen, für alles. Mit dem Bus startete man von Rottenburg aus nach Rotterdam, von dort ging es dann mit der Fähre nach Hull in England. Die Rottenburger Gruppe zeigte sich faszinierend von dieser Fähre, handelt es sich doch fast schon um ein Kreuzfahrtschiff mit seinen zahlreichen Kabinen, Shops und gastronomischen Einrichtungen.



Cliffs of Moher

Quer über Mittelengland und Wales fuhr man mit dem Bus am nächsten Tag nach Holyfield um mit der Irischen Fähre dann nach Dublin überzusetzen.
Bereits bei der Ankunft zeigten sich die Teilnehmer überrascht vom maritimen Klima Dublins. Palmen und Bananenstauden in Parks und Vorgärten sind in Dublin keine Seltenheit. Mit der örtlichen Reiseführerin Annalisa konnten die Rottenburger Reisenden mittels Stadtrundfahrt einen ersten Eindruck von Dublin gewinnen. Nicht nur die zahlreichen Pubs, welche liebevoll gestaltet sind, auch die schon fast klischeehaft wirkenden Backsteinhäuser mit den bunten Haustüren begeisterten die Gruppe. Wie die Reiseführerin Annalisa humorvoll erklärte, würden die farbigen Haustüren dazu dienen, um nach den obligatorischen Besuchen in Pups danach sein Haus wiederzufinden.
Ein besonderes Highlight Dublins ist das Trinity-College mit seiner weltberühmten alten Bibliothek. Hier konnte die Reisegruppe nicht nur die mehr als 200.000 alten Schriften aufbewahrt sehen, auch das berühmte „book of Kells“ sowie die älteste Harfe der Welt werden hier aufbewahrt.  Das book of Kells ist die älteste handgeschriebene und gemalte Bibel Irlands und dürfte aus dem Jahr 800 n. Chr. stammen.



Klippen an der irischen Küste

Von Dublin aus führte die Fahrt weiter nach Castlebar, wo die Reisegruppe als nächstes übernachtete. Castlebar selbst zeigte sich im Gegensatz zu den anderen Zielen eher arm, was die Sehenswürdigkeiten betrifft, lediglich die Kirche Christchurch, deren Grundstein 1739 gelegt wurde, besticht durch seine Architektur. Ebenso bietet sich ein faszinierender Blick auf den heiligen Berg Irlands, dem Croagh Patrick. Der Sage nach hat im Jahr 441 n. Chr. der Heilige Patrick durch vierzigtägiges Fasten und Beten die vorchristliche Gottheit Crom besiegt. Ebenso verbannte er, so die Sage, alle Reptilien aus Irland, so dass es auch heute noch keine Schlangen in Irland gibt. Seit dem gilt der Heilige Patrick als Nationalheiliger Irlands.



Häuser in Sneem

Am nächsten Morgen machte sich die Rottenburger Reisegruppe auf den Weg nach Limerick. Vorbei ging es am Killary Harbour, einem 16 KM langen Fjord, dem einzigen Irlands. Von der Ortschaft Leenane bot sich den Besuchern ein atemberaubender Blick auf diese Fjordlandschaft mit seiner Bucht. Nach längerer Fahrt bot sich dann erstmalig der Blick auf Kylemore Abbey, der ältesten irischen Benediktiner-Abtei. Dieses wohl berühmteste Gebäude Irlands überhaupt stammt aus dem Jahre 1871 und wird von einem traumhaft schönen Park im viktorianischen Stil eingerahmt. Bei der Wanderung von der Abtei zur dazugehörigen kleinen Kathedrale, die an die Westminster Abbey in London erinnert, ging es vorbei an riesigen Rhododendren, die in allen Farben blühten.
Die Weiterfahrt nach Limerick führte durch das Burrengebiet, einer regelrechten Mondlandschaft, mit seinen idyllisch gelegenen Ortschaften Salthill, Calway und endete schließlich, kurz vor der Ankunft im Hotel in Limerick an den berühmten Klippen von Moher, den „Cliffs of Moher“. Diese Klippen ragen bis zu 200 Meter aus dem Atlantik, der Ausblick der sich der Reisegruppe bot, war beeindruckend. Im dazugehörigen Besucherzentrum wurde über die ökologische Bedeutung dieser Klippen informiert, ebenso gab es Informationen über die Tierwelt in diesem irischen Abschnitt.



Keltische Grabsteine

Der nächste Tag stand ganz unter dem Motto „Dingle“. Dingle ist eine Halbinsel, welche im südwesten Irlands liegt. Beim Mittagessen in Inch bekamen die Rottenburger ein Privatkonzert von Joan Green, die einige irische Volkslieder zum Besten gab, um danach wieder für die Besucher ihres irischen Lokals weiter zu kochen. Die Fahrt führte entlang der schönsten Strasse Irlands, der sogenannten Sleahead-Route. Hier wurde  Gerd, dem Busfahrer, perfekte Fahrkunst abverlangt, denn bei dieser Route handelt es sich um einen kurvigen, schmalen Weg entlang am Meer mit den vorgelagerten Blasket Inseln. Leider bekam  Reisegruppe den berühmten „großen Tümmler“, eine Delfinart, Funghi nicht zu Gesicht. Seitdem er sich vor mehr als 30 Jahren in der Dingle-Bay niederließ, führt der Weg jedes Jahr Tausende von Touristen in diese Bucht. Funghi wurde berühmt wegen seiner Leidenschaft, Fischerboote zu begleiten und die Fischer mit allerlei Kunststücken zu unterhalten.



Landschaft Irlands mit Stechginster

Das nächste Hotel, welches von der Rottenburger Reisegruppe angefahren wurde, liegt in Tralee, der Hauptstadt des Countys Kerry. Berühmt wurde diese Ortschaft vor allem wegen seines jährlichen Festivals „Rose of Tralee“. Hierbei wird eine junge Frau, die zumindest irische Vorfahren haben muss, zur Rose of Tralee gewählt und vertritt Irland dann während des nächsten Jahres weltweit.

Da die Reisegruppe in Tralee zwei Nächte verbrachte, wurden die Abende genutzt, um entweder die irische Version von „Riverdance“ zu besuchen oder ein Folklore-Theater, wobei sich die Besucher von beiden Veranstaltungen begeistert zeigten. Am Morgen ging es dann mit dem Bus auf den berühmten Ring of Kerry, ein Rundweg von 180 KM, welcher die VHS-Reisenden durch die traumhafte Landschaft Irlands führte. Geprägt von blühenden Rhododendren, grünen Wiesen mit irischen Schafen sowie verträumten kleinen Seen, in denen sich das Blau des Himmels widerspiegelt handelt es sich wohl um die schönste Landschaft Irlands. Die Rottenburger hatten die Möglichkeit, eine Lachsräucherei zu besichtigen. Die Iren, so die Reiseleiterin Annalisa, hätten gegen Bezahlung die Erlaubnis, wildlebende Lachse aus den Flüssen zu fischen. Dieser Lachsfang spielt vor allem in Killorglin eine Rolle. In dieser Ortschaft findet zugleich jedes Jahr das Puck fair statt, eine Art Volksfest, bei dem ein Ziegenbock zum König gewählt wird. Dementsprechend findet sich in der Stadt eine große Bronzestatue eines Ziegenbocks.



Schön geschmückte Türen in Irland

Weiter auf dem Ring of Kerry wurde der nächste Halt bei Red Fox gemacht, ein Freiluftmuseum, welches alte reetgedeckte Häuser zeigt und die frühere Lebensart der Iren überliefert.
Ein Höhepunkt der Reise ins Land der Schafe war auch die Vorführung eines Schäfers, der mit seinen Schafen und Hunden am Ring of Kerry lebt. Der Schäfer begeisterte mit seiner Schau, denn zeigte sie doch, wie viel Arbeit erforderlich ist, um die Hütehunde entsprechend abzurichten.



Unsere Reisegruppe vor Kilmore

Weitere Höhepunkte dieser VHS-Kulturreise war das farbige Dorf Sneem sowie Muckross House & Garden, welches mit seinen Efeu-überwucherten Mauern an ein Märchenschloss erinnert. Aber auch die Aussichtspunkte  Molls Gap und Ladies View, an welchem ein   Dudelsackspieler irische Volksweisen von sich gab gehörten zu den Besonderheiten dieser Reise.



Rock of Cashel

Die Teilnehmer waren begeistert von dieser Fahrt, auch wenn es teils doch anstrengend war. So legte man insgesamt 4000 KM allein im Bus zurück. Hinzu kamen noch die jeweiligen Überfahrten von Rotterdam nach Hull (England) sowie von Holyfield (England) nach Dublin.



Die Irland-Fahrer vor Rhodendron

Wie die früheren Reisen wurde auch diese Irlandfahrt von  Angelika Haindl begleitet, welche zusammen mit den Verantwortlichen der VHS Rottenburg sowie dem Reisebüro Amberger diese Kulturfahrt vorbereitet hatte.

Als nächste Reise steht im August die Fahrt zu den Bregenzer Festspielen auf dem Programm, welche jedoch bereits ausgebucht ist. Die letzte Fahrt der VHS Rottenburg führt dieses Jahr im Oktober nach Wien, wobei die Reise unter dem Motto steht: „Kunst und Kulinarik – Wien wie es kaum einer kennt“. Für diese Kulturfahrt sind noch bis August Anmeldungen möglich unter der VHS Rottenburg sowie dem Reisebüro Amberger in Rottenburg.

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