vhs Rottenburg an der Laaber e.V.

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Reiseberichte

Gruppenreise "Bregenzer Seefestspiele" vom 16.08. – 18.08.13

Teilnehmer der VHS-Reise zu den Bregenzer Seefestspielen zeigten sich begeistert von der Inszenierung "Die Zauberflöte". 3-tägige Fahrt der VHS Rottenburg an den Bodensee beinhaltete zahlreiche Besichtigungen.

Rottenburg. Unter Leitung von Angelika Haindl machten sich die Teilnehmer dieser VHS-Kulturfahrt bei traumhaftem Wetter auf die Reise zum Bodensee, wobei das besondere Highlight die Aufführung der Mozart-Oper "Die Zauberflöte" war. Nachdem der Reisebus in Friedrichshafen ankam, fuhr man direkt mit der Fähre über nach Konstanz, um von dort dann die Insel Mainau zu besichtigen.





Die Insel ist mit ca. 45 Hektar die drittgrößte Insel im Bodensee und ist im Besitz der Grafenfamilie Bernadotte. Die Rottenburger Reisegruppe war beeindruckt von den Gartenanlagen der Insel, wobei zu erkennen war, dass immer mehr das Thema "Natürlichkeit" im Vordergrund steht.





Bestaunt wurden unter anderem das Schmetterlingshaus, in welchem 120 verschiedene Schmetterlingsarten die Besucher umflatterten, das Palmenhaus oder auch der Parkbereich Arboretum. Dieser Teil der Insel ist stellt eine Sammlung meist exotischer Gehölze dar. So unter anderem riesige Lebensbäume, Trompetenbäume mit mehr als 20 Meter Umfang oder auch die gigantischen Mammutbäume, welche normalerweise in den USA zu finden sind. Insgesamt wurden in diesem Bereich 250 verschiedene Baumsorten gepflanzt.








Von Mainau entlang führte die Fahrt im Reisebus dann nach Bludenz, einem kleinen Ort in Vorarlberg, in welchem die Gruppe während der Kurzreise untergebracht war.








Am nächsten Tag ging es nach Bregenz, wo eine Stadtführung auf dem Programm stand. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Alte Rathaus, die Burg Hohenbregenz, das Deuringschlössle oder auch das Grüne Haus wurden hier besichtigt bzw. von der örtlichen Reiseleiterin erklärt. Diese wies auch anhand vieler Beispiele darauf hin, wie gut es Bregenz gelungen sei, altertümliche Bauten mit moderner Bauweise zu verknüpfen.





Nach der Stadtführung ging es mit der Seilbahn hoch auf den Pfänder. Dies ist sozusagen der Hausberg Bregenz und bietet mit seinen 1064 Metern einen fantastischen Ausblick über den Bodensee sowie 240 Alpengipfel dieser Region. Während die meisten der Reiseteilnehmer einfach nur den Ausblick von der Pfänderspitze genossen, so machten sich einige auch auf den Weg zur Pfänderdohle oder zur Adlerwarte. Im Anschluss an diesen Teil der Reise wurde den Rottenburgern ein Blick hinter die Kulissen der Seebühne geboten.





Die Seebühne hat inzwischen Weltberühmtheit erlangt, so dass es immer schwerer werde, Karten zu bekommen. 2013 sowie 2014 steht ganz unter dem Eindruck Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte". Regie führt Festspielintendant David Pountney, welcher ein beeindruckendes Bühnenbild schaffen ließ und ein wahres Fantasiestück daraus machte. Die VHS-Besucher zeigten sich nicht nur beeindruckt von den drei riesigen Fantasiegestalten, welche die Seebühne einrahmen, vielmehr interessierte auch die Technik im Inneren der Seebühne sowie der ganze Aufbau der Bühne die Gäste.





Am Abend war es dann soweit, die Aufführung selbst zu erleben. Nach Einbruch der Dämmerung zeigte sich, dass die Pressestimmen nicht übertrieben hatten. David Pountneys Inszenierung bot nicht nur ein wahres Feuerwerk an visuellen Eindrücken, auch die musikalische Besetzung begeisterte die rund 6000 Besucher der Aufführung.





David Pountney schaffte es auch, dieser Mozart-Oper einen neuen Sinn zu vermitteln. Am Ende standen nicht mehr Adel und Religion im Vordergrund, vielmehr zeigte sich das Werk durchdrungen von den Ideen der Aufklärung, einer Bewegung, die den menschlichen Verstand in den Vordergrund setzt.





Fast alle Teilnehmer der VHS-Reisegruppe hatten diese Oper schon auf verschiedenen anderen Bühnen gesehen, aber man war sich einig, dass dies wohl die schönste Inszenierung wäre, die man je erlebt hätte.





Nach einer weiteren Übernachtung in Bludenz ging es am Sonntag bereits wieder Richtung Heimat, wobei noch eine 2-stündige Stadtführung durch Lindau auf dem Programm stand. Hier wurde unter anderem der Münster unserer Lieben Frau besichtigt. Die Ursprünge dieser Kirche gehen bis auf das Jahr 810 n. Chr. zurück und wurden später im Rokokostil sowie durch barocke Innenausstattung ausgebaut. Aber auch die Peterskirche am Schrannenplatz, die älteste Kirche Lindaus, hinterließ Eindruck bei der Reisegruppe. Die spartanisch ausgestattete Kirche besticht durch frühgotische Zeichnungen aber auch durch ein Gemälde, welches die Passion Christi darstellt und Hans Holbein zugeordnet wird. Weitere Höhepunkte waren die Besichtigung des Hafens in Lindau, welcher eingesäumt wird durch den neuen Leuchtturm sowie den Bayerischen Löwen, welcher als meterhohe Statue den Blick in die Schweiz richtet und aus Kelheimer Marmor gefertigt wurde. Ebenso wurde das Alte Rathaus besichtigt, dessen Gemälde an der Südfront die Lindauer Geschichte darstellt.





Nachdem man sich noch selbst auf den Weg gemacht hatte, die Lindauer Insel zu entdecken, machte sich die VHS-Reisegruppe wieder auf den Weg zurück nach Rottenburg. Man war sich einig, dass diese Fahrt wohl eine der schönsten Konzertfahrten überhaupt war und die Reise beeindruckend schön war. Marianne Dasch, die Geschäftsführerin der VHS Rottenburg, die zusammen mit ihrem Ehemann an dieser Reise teilgenommen hatte, zeigte sich begeistert von dieser Reise und brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, dass auch in Zukunft neben den klassischen Besichtigungsreisen auch Konzertreisen ins Angebot aufgenommen würden.

Angelika Haindl gab bereits einen kurzen Ausblick auf die drei Reisen, welche im nächsten Jahr auf dem Programm stehen. Dies werden sein zum einen eine Toskanareise, für welche bereits die Ausschreibung erfolge, zum anderen aber auch wieder eine dreitägige Konzertfahrt nach Mörbisch am Neusiedler See, um dort die Aufführung von Anatevka mitzuerleben.

Abgerundet werden die Fahrten durch eine Städtereise, welche im Oktober nach Lissabon führt.

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